Fichtenkreuzschnabel (Loxia curvirostra) Status: Meldepflichtig in der unteren Naturschutzbehörde! Kennzeichnungspflicht mit BNA- Ringen. Ringgröße: 3,2 - 3,5 mmVerbreitung: Der Fichtenkreuzschnabel hat ein großes, über drei Erdteile reichendes, Verbreitungsgebiet. Von Nord-Afrika über die Gebirge Europas, Asien, bis nach Sibirien. In Nordamerika von Kanada, Alaska bis Mittelamerika. Er bewohnt in diesen Gebieten Nadel- und Mischwälder, mit Fichten, Tannen, Lärchen und Kiefern. Fichtenkreuzschnäbel bevorzugen als Lebensraum Mittel- und Hochgebirge bis zur Baumgrenze. Je nach Nahrungsangebot unternimmt der Fichtenkreuzschnabel unregelmäßige Wanderungen ( Zigeunervogel). Er fällt in großen Truppen, oft invasionsartig, in Gebiete mit gutem Fichtensamenangebot ein. Dort bleiben sie auch meistens um zu brüten. |
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Beschreibung: Fichtenkreuzschnäbel haben eine Größe, je nach Unterart von 16 - 17 cm. Die Geschlechter sind unterschiedlich gezeichnet. Das Männchen ähnelt im ersten Jahr sehr den Weibchen, kann aber durch den fehlenden grauen Kehlfleck bestimmt werden. Die rote Gefiederfärbung erhalten die Männchen meistens erst im zweiten Lebensjahr. In Volierenhaltung ist dies nur mit ausreichender Karotinversorgung zu erreichen. Unterbringung:
Fichtenkreuzschnäbel werden am besten ganzjährig in Freivolieren untergebracht. Das Gehege sollte mit sehr viel Zweigen ausgestattet sein. Hierfür eignen sich besonders Fichten,
Tannen, Kiefern und Lärchen. Der Boden ist bei meinen Volieren je zur Hälfte mit Sand und Waldboden bedeckt.
Fütterung: Das Grundfutter für den Fichtenkreuzschnabel besteht aus verschiedenen Baumsämereien. Bestehend aus Fichte, Kiefer, und Lärche. Ergänzt wird das Futter mit Sonnenblume, Hanf, Glanz, und Perilla. Getrockneten Ebereschenbeeren, Äpfeln, Beeren des Feuerdorns, Löwenzahnköpfen und Kolbenhirse. Zapfen von verschiedenen Koniferen sind für das wohlbefinden notwendig. Frische, knospenreiche Zweige von Tanne, Fichte, Lärche und Kiefer sollten keinesfalls fehlen. Zucht: Um den Zuchterfolg zu erhöhen sollte noch nicht verpaarten Vögeln eine freie Partnerwahl ermöglicht werden. Mit der Brut können Fichtenkreuzschnäbel schon im Dezember beginnen, ist aber das ganze Jahr über möglich. Zur Zuchtzeit sollte man die Voliere reichlich mit Koniferenzweigen ausstatten. Als Nistmaterial reiche ich Reisig, Fasern, Moos und Scharpie. Die Gelege bestehen meist aus 3 - 4 Eiern, die vom Weibchen ca. 14 Tage bebrütet werden. Während der Brutzeit und der ersten ca. 8 Lebenstage der Jungen wird das Futter vom Männchen an das hudernde Weibchen weitergegeben. Beringt werden die Jungen im Alter von 4 - 6 Tagen. Sind die Jungen ungefähr eine Woche alt, werden sie von beiden Elternvögel versorgt. Nach einer Nestlingszeit von etwa 18 - 22 Tagen verlassen die Jungvögel das Nest. Selbstständig sind die Jungvögel erst nach ca. 4 - 6 Wochen. Die Jungvögel von der ersten Brut hatte ich bei der zweiten Brut nicht von den Altvögeln getrennt. Copyright-Informationen. |
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