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Volierenanlage

 

Die ganze Anlage hat die Maße von 20m Länge, 6m Breite und eine Höhe von 2,2- 3m.

Für Waldvögel ist die Anlage unterteilt. Ein Abteil hat eine Grundfläche von 5m x 1,5m. Die Voliere ist vollständig Überdacht. Wegen der Helligkeit wurden sehr viele Lichtdurchlässige Kunststoffelemente verwendet. Der Bodenbelag besteht zum Großteil aus Sand und Waldboden. In den Schutzräumen für Waldvögel sind Betonplatten verlegt, hier verwende ich Hobelspäne als Einstreu. In den Wintermonaten wird die Anlage, wegen der hohen Luftfeuchtigkeit, komplett mit Doppelstegplatten verschlossen. Betonwannen befinden sich in jedem Waldvogelabteil. Diese sind mit Frischwasser und Abwasserleitungen ausgestattet und ermöglichen einen raschen Wechsel des Badewassers. Um Streitigkeiten der Vögel an der Futterstelle zu vermeiden, wird das Futter auf mehreren Etagen verteilt. Ein extra Trinkwassergefäß (Wachteltränken) steht täglich frisch zur Verfügung. Bei Frost bekommen alle Vögel zusätzlich Schnee. Ausgestattet wird die Voliere mit reichlich Koniferenzweigen.   

 

Für Rauhfuhßhühner, betreibt mein Onkel Windorfer Ernst, beträgt die Abteilgröße je nach Art 2,5m x 6m bis zu 6m x 6m. Die Voliere ist ebenfalls vollständig Überdacht. Hier wird nur Sand als Bodenbelag verwendet. Das Futter wird etwas erhöht auf den boden gereicht. Kleine Tonschüsseln, mit ca. 1l Volumen, dienen als Trink- und Futtergefäße. Dicke Äste mit rauer Rinde werden als Sitzstangen verwendet. Löcher mit verschiedenen Durchmessern in den Sitzstangen, sind für die Aufnahme von Zweigen angebracht. Damit sich die Hühner sicher und wohl fühlen, sind kleine Fichtenbäume und andere Koniferenzweige in den Volierenecken aufgestellt. Anfangs scheu Tiere nutzen solche Dickichte gerne als Versteck.  

Zum Schutz der Vögel vor Katzen und Raubzeug, ist die ganze Anlage mit Weidezaun versehen.

 

Copyright-Informationen.
Verfasser des Berichtes: Windorfer Klaus
Bildmaterial: Windorfer Klaus
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