Haselhuhn (Bonasa bonasia)

Status: Meldepflichtig in der Unteren Naturschutzbehörde.

Verbreitung:  Von Nord- Skandinavien ostwärts durch Nordasien, Ostasien und Europa. Das Haselhuhn bewohnt Nadel- und Mischwälder bis zur Baumgrenze in den Alpen.

 

 

Beschreibung: Geschlechter sind unterschiedlich gezeichnet. Männchen haben dunkelbraune und schwarze Nasenfederbüschel. Ihr Gesamteindruck erscheint graubraun. Weibchen sind mehr braun gezeichnet.

Haltung: Haselhühner sind am besten in großen Gehegen untergebracht. Ich halte es für ratsam die Gehegeanlage komplett, mit Lichtdurchlässigen Kunststoffplatten, zu überdachen. Die Voliere bleibt dadurch trocken und von Verunreinigungen durch Spatzen verschont. Der Boden ist zum Großteil mit Sand und Walderde bedeckt. Das Gehege ist mit reichlich Koniferenästen und dicken Sitzstangen ausgestattet. Als Sitzstangen verwende ich Armdicke Naturäste mit rauer Rinde. Zum leichteren wechseln der Zweige, sind Halterungen aus Dachlatten mit Abstandhalter, angebracht. 

Fütterung: Meine Haselhühner bekommen ganzjährig ein Körnermischfutter für Waldvögel welches mit verschiedenen Baumsämereien ergänzt wird. Bestandteile des Grundfutters sind  Fichten, Kiefernsamen, Kardi, Sonnenblumen, getrocknete Ebereschen, Hafer und andere feine Sämereien. Als Grünfutter reiche ich Zweige von Haselnuss, Weiden, Fichten, Tanne und Lärche. Löwenzahn und Spitzwegerich und weitere Wildgemüsearten werden ebenfalls, wie Heidelbeeren, Preiselbeeren und Himbeeren verfüttert. Mineralkalk und Gritt stehen ganzjährig zur Verfügung. Angeboten wird das Futter auf einem Futterbrett, leicht erhöht, auf dem Boden. Zur Wasserversorgung verwende ich Wachteltränken, welche täglich erneuert werden und im Winter zusätzlich Schnee.

Zucht: Ein ausführlicher Zuchtbericht folgt in kürze. 

Copyright-Informationen.
Verfasser des Berichtes: Windorfer Klaus
Bildmaterial: Windorfer Klaus
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